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BMW M2 MotoGP Safety Car.
10. Feb. 16

BMW M tritt in der MotoGP-Saison 2016 mit einem Safety Car auf Basis des neuen BMW M2 Coupé an.

Frank van Meel, Vorsitzender der Geschäftsführung BMW M GmbH: "Die BMW M MotoGP Safety Cars sind innovative High-Performance-Modelle mit reinrassigen Rennsportgenen. Auch in der Saison 2016 präsentieren wir wieder ein echtes Highlight. Das neue BMW M2 Coupé feierte im Januar in Detroit seine vielbeachtete Weltpremiere – im BMW M2 MotoGP Safety Car bringen wir die pure Kraft und Dynamik dieses Hochleistungs-Automobils nun auf die Rennstrecke. Wie seine Vorgänger stellt das BMW M2 MotoGP Safety Car technologische Innovation, Leistungsfähigkeit, Präzision und Agilität ganz in den Dienst der Sicherheit."

Für den Einsatz als MotoGP Safety Car bietet das im Januar 2016 in Detroit vorgestellte BMW M2 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert mit M DKG: 7,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 185 g/km) die ideale Basis, zumal seine ausgeprägten Rennsport-Gene Teil der Produkt-DNA sind. Garant für die überaus sportlichen Fahrleistungen ist der neue Sechszylinder-Reihenmotor mit innovativer M TwinPower Turbo Technologie und drei Litern Hubraum. Mit seiner Höchstleistung von 272 kW/370 PS und einer Maximaldrehzahl von 7.000 min-1 setzt das extrem drehfreudige Triebwerk auch auf der Rennstrecke ein deutliches Zeichen. Das intelligente Leichtbaukonzept, der tiefe Schwerpunkt und die geringen ungefederten Massen sind weitere Trümpfe, die Agilität und Dynamik des Hochleistungscoupés auf die Spitze treiben.

In der BMW M Manufaktur in Garching wurde das Serienfahrzeug in aufwendiger Handarbeit umgebaut, weiter optimiert und auf seine neue Rolle bei der MotoGP gezielt abgestimmt. Neben exklusiven Maßanfertigungen und obligatorischen Sicherheitseinrichtungen haben die Ingenieure der BMW M GmbH dem Safety Car umfangreiches BMW M Performance Zubehör spendiert, das nicht nur optische Akzente setzt, sondern auch funktionale Vorgaben an Aerodynamik, Kühlung und Leichtbau erfüllt. Viele der M Performance Parts, darunter das Gewindefahrwerk mit Tieferlegung oder die Abgasanlage mit Klappensystem, sind auch als Nachrüstkomponenten für das BMW M2 Coupé verfügbar.

Schritt für Schritt zum Safety Car.


Als eine der ersten Maßnahmen haben die Techniker am Basismodell die Rückbank entfernt und die Bodengruppe freigelegt. Anschließend wurden die Aufnahmen für den Überrollkäfig, die Anker für die Sechspunktgurte und die Halterung für den Feuerlöscher angeschweißt. Der Käfig selbst wurde nach dem Vorbild des BMW M4 GTS angefertigt und an die Platzverhältnisse im M2 Coupé angepasst.

Der flache Lichtbalken auf dem Dach ist mit modernster LED-Technik und Steuerungselektronik bestückt. Dazu passend fertigte der Musterbau eine entsprechende Halterung an, deren Design in aerodynamischer wie in ästhetischer Hinsicht überzeugt.

Der leichtgewichtige Halter in Sandwichbauweise besteht aus einem Unterlaminat, einem Lochblech in der Mitte und einer Kohlefaserverkleidung, die in Wagenfarbe lackiert ist und sich optisch hervorragend einfügt. Das innenliegende Metallpaneel nimmt nicht nur Zugkräfte auf, sondern dient auch zur sicheren Fixierung des Lichtbalkens, der sich zu Transportzwecken leicht abnehmen lässt

Gesteuert wird der Lichtbalken über ein eigens entwickeltes Schaltpaneel im Cockpit. Hier kann die Besatzung unterschiedliche Lichtzeichenprogramme und Blinkfrequenzen anwählen. Weitere LED-Blitzer haben die Elektriker im Front- und Heckbereich installiert. Die dazugehörigen Steuergeräte stammen von den SES-Spezialisten und wurden für den Einsatz in der MotoGP entsprechend adaptiert. Im Frontgitter kommen blaue LEDs zum Einsatz, außerdem blinken die Corona-Ringe der Scheinwerfer auf. Am Heck ersetzen rote LED-Blitzer die serienmäßigen Rückfahrleuchten. Sämtliche Signalanlagen lassen sich separat steuern und sorgen auf der Rennstrecke für maximale Aufmerksamkeit.

Perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten.


Im weiteren Verlauf des Projekts waren die Strömungstechniker gefragt. Denn obwohl Lichtbalken und Dachhalterung sehr flach bauen, beeinträchtigen sie die hervorragende Aerodynamik des BMW M2 Coupé insbesondere bei Rennstreckentempo. Für die Techniker der Musterbauwerkstatt ergab sich daher die Notwendigkeit, die ungünstigen Störkräfte durch geeignete Gegenmaßnahmen zu kompensieren. Inspiriert vom BMW M4 GTS entwickelten sie auch für das BMW M2 MotoGP Safety Car einen leichten verstellbaren Heckflügel aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK), der den durch den Dachlichtbalken gestörten Strömungsverlauf der Luft verbessert und auf diese Weise den Auftrieb an der Hinterachse reduziert.

Da die gesamte Karosserie als aerodynamische Einheit funktioniert, musste auch das Zusammenspiel mit der Fahrzeugfront optimiert werden. Hier bestand die Herausforderung darin, einen geeigneten Frontflap zu konstruieren und an die vorhandene Frontschürze anzupassen. Schließlich sollten auch die Frontaufsätze aus dem M Performance Zubehör verwendbar bleiben. Der enorme Aufwand lässt sich bei der Endversion allerdings nur erahnen, da der Prototyp, bestehend aus Verbindungsteil und Splitter, perfekt in die Frontschürze integriert werden konnte. Auch hier setzten die BMW M Spezialisten auf einen leichtgewichtigen Schichtaufbau mit Glasfaserlaminat und Kohlefasereinlegern. Im Ergebnis arbeiten Frontflap, Heckflügel und Diffusor optimal zusammen und gewährleisten das geforderte Maß an Abtrieb und Bodenhaftung.

Ganz auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegt.


Obwohl das M Performance Gewindefahrwerk und die Michelin Cup Bereifung mit der serienmäßigen M Compound-Bremse des BMW M2 Coupé bestens harmonieren, haben sich die Verantwortlichen in der M Manufaktur für eine vom BMW M3/M4 abgeleitete Carbon-Keramik-Bremse entschieden.

Die leichte Carbon-Keramik-Bremse ist korrosionsfrei, thermisch überaus stabil, besonders verschleißfest und reduziert die ungefederten Massen deutlich. Trotz der optimierten Performance-Eigenschaften verringert sich der Wartungsaufwand für das Safety Car, was angesichts eines eng gesteckten MotoGP-Rennkalenders weitere Vorteile bringt.

In Sachen Abgasanlage vertrauen die Ingenieure hingegen auf das bewährte M Performance Material. Für den Einsatz in der Motorrad-Weltmeisterschaft wurde die Anlage allerdings komplett ausgeräumt. Der Grund: Ohne Schalldämpfer, Katalysatoren und Klappensystem bleibt das BMW M2 MotoGP Safety Car auch dann akustisch präsent, wenn die Motorrad-Prototypen in der Einführungsrunde den Ton angeben.

Schließlich wurde in Garching eine rennsportkonforme Motorhauben-Verriegelung montiert. Und weil das BMW M2 MotoGP Safety Car auch bei den Rennen in Übersee eingesetzt wird, sorgen ein Batteriehauptschalter und eine Kraftstoffabpumpvorrichtung für Sicherheit beim Lufttransport.

Der letzte Schliff.


Kurz vor Beendigung des Projekts waren noch einmal die Sattler gefragt, denn viele Verkleidungsteile im Innenraum wurden mit beträchtlichem Manufakturaufwand neu bezogen. Der Umfang dieser Arbeiten lässt sich ebenfalls nur erahnen, denn für alle Verkleidungen waren neue Rohteile erforderlich, die mit Leder oder Alcantara belegt und anschließend per Ultraschall verschweißt werden mussten. Kurzum: Das neue BMW M2 MotoGP Safety Car repräsentiert innen wie außen das rennsportliche Know-how der BMW M GmbH in Reinform.

Dabei spielt das neue Highlight der Safety-Car-Flotte bei vielen Musterbauteilen die Farbe Gold aus. Neben der Grundlackierung in Alpinweiß und der BMW M typischen Folierung setzen goldfarbene Komponenten wie der Überrollkäfig, die Räder, die Bremssättel, die Heckflügelfüße, die Schwerter der Sitzaufnahme, die Lenkradspange und die Kontrastnähte attraktive Akzente.

Dass sich die Mitarbeiter der M Manufaktur selbst mit kleinsten Details beschäftigen, zeigt die goldene Plakette in der Dekorleiste. Sie ist mit einer speziellen Gravur versehen und weist das neue BMW M2 MotoGP Safety Car klar als exklusives Unikat aus.

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